Marcus Sauermann

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Haros Mutter ist ein Biest. Sie sieht aus wie ein furchterregendes Monster, sie verbreitet schlechte Laune und ist traurig. Haro muss sich um das Biest kümmern. Aber die Verbiesterung seiner Mutter hat auch Vorteile für Haro. Gegen traurige Biester gewinnt man zum Beispiel ganz leicht beim Fußball. Besonders schlechte Laune bekommt Haros verbiesterte Mutter jedoch, wenn Haros Vater ihn manchmal abholt. Haros Vater ist nämlich auch ein Biest geworden. So eine Verbiesterung vergeht nur mit ganz viel Liebe und Geduld. Haros Mutter wird wieder zu einer fröhlichen Frau, die es ihm beim Fußballspielen schwer macht und sich neu verliebt. Bei seinem Vater wird es noch etwas länger dauern – mit der Entbiesterung.
DER KLEINE UND DAS BIEST ist ein kleiner Film über ein großes Problem, das viele Kinder betrifft – die Trennung der Eltern. Ein Film über die Last der Verantwortung und die Kraft der Liebe. Wundervoll, wie komisch er dabei noch ist. Eine Geschichte, die ans Herz geht – filmisch und mit allen Mitteln des Animationsfilms erzählt. Mit Haros Vorstellung von seiner Mutter wird ein unvergessliches Bild geschaffen – die Verbiesterung.

Die Jury des MDR-Rundfunkrates und die Fachjury zeichnen mit diesem Film eine originäre Geschichte und eine wirklich bezaubernde Autorenidee aus. Ein kompliziertes und relevantes Thema wird interessant und neu umgesetzt. Das Drehbuch ist in jedem Detail gelungen.