Die kleinen Bankräuber: Unterschied zwischen den Versionen

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Damit ist den Machern ein wunderbarer Vorschulfilm gelungen.<br>  
 
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Wir als Jury sind beeindruckt von dem Mut, einen Film in Spielfilmlänge für ein solch junges Publikum zu wagen.
 
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==Credits==
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* '''Lettland/Österreich 2009'''
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* '''Regie:''' Armands Zvirbulis
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* '''Spielfilm'''
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* '''76 Min. – Farbe/Colour – 35 mm'''
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* '''Buch:''' Maris Putninš
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* '''Kamera:''' Rein Kotov
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* '''Schnitt:''' Britta Nahler
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* '''Musik:''' Martinš Brauns
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* '''Ton:''' Anrijs Krenbergs
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* '''Darsteller:''' Gustavs Vilsons, Zane Leimane, Karl Markovics, Arturs Skrastinš, Juris Žagars, Aija Dzerve, Imants Strads, Gunãrs Placens, Skaidrïte Putnina
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* '''Produzent:''' Gatis Upmalis
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* '''Produktion:''' Studio F.O.R.M.A.
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* '''Koproduktion:''' MINI Film
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* '''Weltvertrieb:''' BETA FILM GmbH
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* '''Verleih Österreich:''' Luna Filmverleih
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==Infos==
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Der fünfjährige Robby und seine zwei Jahre ältere Schwester Louisa werden zum ersten Mal in einer ganz vornehmen Bank herumgeführt. Robby will nämlich wissen, ob sie hier auch eine Million haben. So zeigt ihnen ein netter Bankangestellter sogar den Tresorraum. Und tatsächlich, dort liegt die Million: viele, viele Geldscheine, ordentlich gestapelt. <br>
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Erst später erfahren die Kinder, dass die Bankangestellten gar nicht so nett sind, wie sie tun, denn genau diese Bank verlängert den Kredit ihrer Eltern nicht. Deshalb muss die Familie ihre schöne Eigentumswohnung wieder verkaufen und zu den Großeltern aufs Land ziehen. Robby und Louisa haben nun kein eigenes Zimmer mehr und der Vater kann Arbeit nur in der Stadt finden. Das ist ungerecht, findet Robby, und so beschließen die beiden Geschwister, in der Bank einzubrechen. Und tatsächlich: Ihr Plan funktioniert! Nur haben Robby und Louisa nicht damit gerechnet, dass die Bankangestellten selbst richtige Gauner sind. Sie haben nämlich die Banknoten gefälscht. Damit nun ihr Betrug nicht auffliegt, müssen sie das Falschgeld unter allen Umständen zurückbekommen…

Aktuelle Version vom 17. November 2010, 15:09 Uhr

Der Film DIE KLEINEN BANKRÄUBER erzählt die unglaubliche Geschichte des fünfjährigen Robby und seiner zwei Jahre älteren Schwester Louisa, die gemeinsam eine Bank ausrauben wollen, um ihre Familie aus einer finanziellen Notlage zu befreien.
Es gelingt ihnen tatsächlich, sich abends im Tresorraum der Bank einschließen zu lassen. Während Louisa im letzten Moment jedoch kneift, weil sie die Konsequenzen eines Bankraubs fürchtet, ist es Robby, der heimlich vier Geldbündel unter seiner Jacke verschwinden lässt. Da es sich beim geraubten Geld aber um Falschgeld handelt, entwickelt sich eine abenteuerliche Verfolgungsjagd mit der Fälscherbande.
Die Geschichte hat die Jury von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Sie ist sorgfältig erzählt. Der sensible Umgang mit vielen kleinen Spannungsmomenten, die immer wieder aufgelöst werden, macht den Film gerade für jüngere Kinder geeignet. Die Figuren sind durchweg glaubwürdig. Den liebenswerten und mutigen Kindern werden Bösewichte gegenüber gestellt, die zwar bedrohlich, dabei aber bezwingbar sind.
Der humorvolle Film spielt durch seine präzise Kameraarbeit konsequent auf Augenhöhe der Kinder.

Damit ist den Machern ein wunderbarer Vorschulfilm gelungen.
Wir als Jury sind beeindruckt von dem Mut, einen Film in Spielfilmlänge für ein solch junges Publikum zu wagen.

Credits

  • Lettland/Österreich 2009
  • Regie: Armands Zvirbulis
  • Spielfilm
  • 76 Min. – Farbe/Colour – 35 mm
  • Buch: Maris Putninš
  • Kamera: Rein Kotov
  • Schnitt: Britta Nahler
  • Musik: Martinš Brauns
  • Ton: Anrijs Krenbergs
  • Darsteller: Gustavs Vilsons, Zane Leimane, Karl Markovics, Arturs Skrastinš, Juris Žagars, Aija Dzerve, Imants Strads, Gunãrs Placens, Skaidrïte Putnina
  • Produzent: Gatis Upmalis
  • Produktion: Studio F.O.R.M.A.
  • Koproduktion: MINI Film
  • Weltvertrieb: BETA FILM GmbH
  • Verleih Österreich: Luna Filmverleih

Infos

Der fünfjährige Robby und seine zwei Jahre ältere Schwester Louisa werden zum ersten Mal in einer ganz vornehmen Bank herumgeführt. Robby will nämlich wissen, ob sie hier auch eine Million haben. So zeigt ihnen ein netter Bankangestellter sogar den Tresorraum. Und tatsächlich, dort liegt die Million: viele, viele Geldscheine, ordentlich gestapelt.
Erst später erfahren die Kinder, dass die Bankangestellten gar nicht so nett sind, wie sie tun, denn genau diese Bank verlängert den Kredit ihrer Eltern nicht. Deshalb muss die Familie ihre schöne Eigentumswohnung wieder verkaufen und zu den Großeltern aufs Land ziehen. Robby und Louisa haben nun kein eigenes Zimmer mehr und der Vater kann Arbeit nur in der Stadt finden. Das ist ungerecht, findet Robby, und so beschließen die beiden Geschwister, in der Bank einzubrechen. Und tatsächlich: Ihr Plan funktioniert! Nur haben Robby und Louisa nicht damit gerechnet, dass die Bankangestellten selbst richtige Gauner sind. Sie haben nämlich die Banknoten gefälscht. Damit nun ihr Betrug nicht auffliegt, müssen sie das Falschgeld unter allen Umständen zurückbekommen…